Arche Noah: Interkulturelle Woche in Essen

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche lädt der Initiativkreis Religionen in Essen am 24. und 25. September zum Arche Noah Stadtfest auf den Kenedyplatz und den Salzmarkt in der Innenstadt ein. Evangelische und katholische Kirche sowie Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde und der Kommission Islam und Moschee in Essen präsentieren bis zum 03. Oktober ein vielfältiges Programm mit dem Ziel, mehr übereinander zu erfahren und in den Dialog zu treten.

Die Besucher erwarten zahlreiche Mitmach-Angebote wie zum Beispiel ein Tanzworkshop für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren mit „Entre Pasos Dance Company“. Für die große Bühne am Sonntag wird in dem Workshop gemeinsam mit Bewegungen aus dem StreetDance, Akrobatik und Tanztheater eine 10-minütige Performance eingeübt.

Jugendliche ab 15 Jahren aus den verschiedenen christlichen, jüdischen und islamischen Gemeinden sind eingeladen, sich im Schauspiel Essen das Stück „ichglaubeaneineneinzigengott.“ anzusehen und darüber zu diskutieren.

Das Arche Noah Stadtfest bildet den Auftakt zur Interkulturellen Woche, die in Essen bis zum 3. Oktober gefeiert wird, der gleichzeitig der "Tag der offenen Moschee" ist. Die Organisatoren haben in diesem Jahr das Netzwerk mit über 100 Kooperationen erweitert und ein umfangreiches und vielfältiges Programm auf die Beine gestellt – vielfältig wie die Menschen der Stadt.

Am Dienstag (27.9.) startet um 15 Uhr ein Willkommensfest für Flüchtlinge auf der Zeche Carl. Am Mittwoch (28.9.) eröffnet der „Gebetomat“ des Berliner Künstlers Oliver Sturm im Foyer des Grillo Theaters als eine Mischung aus Passfoto-Automat und Beichtstuhl. Am „Abend der Begegnung“ im Walter-Wolff-Gemeindehaus am Donnerstag (29.9.) um 18 Uhr begegnen sich die religiösen Gemeinden in Altenessen mit Interessierten der Altenessenkonferenz.

Alle Informationen zum Programm auf der Internetseite der Arche Noah und im Programmheft.

Hintergrund

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 550 Städten und Gemeinden werden rund 4.500 Veranstaltungen durchgeführt. Der Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der IKW.

Referent für Ökumene

Lic. theol. Volker Meißner

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