Aktuelles aus dem Dezernat

Arbeitshilfe zum Zukunftsbild des Bistums Essen für die Sekundarstufe I

„Du bewegst Kirche!“, so lautet einer der Kernsätze des Zukunftsbildes im Bistum Essen. Die neue Arbeitshilfe erweitert diesen Satz:

„Du bewegst Kirche … und Schule!“

Der Religionsunterricht kann, angelehnt an den Kernlehrplan der Sekundarstufe I, jungen Lernenden verdeutlichen, wie Kirche sich im neuen Jahrtausend präsentiert, wie sie sich neuen Herausforderungen stellt.

Die Arbeitshilfe versucht, diese Fragen aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern zu beleuchten und verfolgt einen handlungsorientierten und korrelativen Ansatz. Der modulare Aufbau ermöglicht einen flexiblen Umgang mit den Unterrichtsvorschlägen und Materialien.

Die umfangreiche Arbeitshilfe (100 Seiten) mit Kopiervorlagen ist bestellbar im Zukunfts-Büro des Bistums Essen.

fon                0201.2204-576
e-mail            zukunftsbild@bistum-essen.de
Homepage      www.zukunftsbild.bistum-essen.de/kontakt/

Im Dialog mit Muslimen

Die höchst kontroversen Haltungen gegenüber dem Islam beziehen sich auf dessen politische Dimension, aber so gut wie nie auf Glaubensfragen. Der thematische Hauptteil der vorliegenden Ausgabe der kontexte "Im Dialog mit Muslimen" widmet sich deshalb ausschließlich religiösen Fragen im engeren Sinne: Unterschiedliche Gottesvorstellungen im Islam und im Christentum werden theologisch reflektiert und der Weg des interreligiösen Dialogs, den unsere Kirche beschritten hat, wird beschrieben.

Im schulpraktisch orientierten Teil werden der derzeitige Entwicklungsstand des islamischen Religionsunterrichts skizziert sowie Möglichkeiten und Grenzen gemeinsamer religiöser Feiern bei unterschiedlicher Religionszugehörigkeit aufgezeigt.

Wie gewohnt, weisen wir auf für Ihren Religionsunterricht interessante Materialien, Veröffentlichungen sowie Fortbildungsveranstaltungen hin.

Bischof Overbeck überreicht im Dom 60 Lehrerinnen und Lehrern die Beauftragung für den Religionsunterricht.

Bei einem feierlichen Gottesdienst im Essener Dom hat Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am Samstagabend 60 Lehrerinnen und Lehrern die Beauftragung überreicht, an ihren Schulen künftig das Fach katholische Religion zu unterrichten. Insgesamt erhalten in diesem Jahr im Ruhrbistum 58 Lehrerinnen und 21 Lehrer die Urkunde zur sogenannten Missio Canonica, von ihnen unterrichten 26 an Grundschulen, 15 an Schulformen der Sekundarstufe I, 26 an Gymnasien und Gesamtschulen, neun an Berufskollegs und drei an Förderschulen. Nach dem Gottesdienst kamen die Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Angehörigen und Freunden zu einer Feierstunde in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates zusammen.

„Ein von Gott her kommendes Verstehen des Menschen bezeugen“

Auftrag für Religionslehrerinnen und Religionslehrer sei es, „auf dem weiten Feld der Erziehung und Bildung ein von Gott her kommendes Verstehen des Menschen zu bezeugen und gegen ein funktionalistisches Menschenbild und Bildungsverständnis abzugrenzen“, gab Bischof Overbeck den Berufsanfängern in seiner Predigt mit auf den Weg. „Junge Menschen zu einer lebensbejahenden, von Freude und Zuversicht geprägten Haltung zu befähigen und zur Übernahme von Verantwortung zu ermutigen, darin drückt sich die christliche Haltung der Hoffnung aus, die auf Gott setzt und sich von noch so schwierigen Situationen nicht beängstigen lässt“, sagte der Bischof und betonte: „Es geht eben nicht zuerst um ökonomische Nützlichkeit und Verwertbarkeit von Bildung, so dass Bildung zu einer Ausbildung reduziert würde.“ (tr)

Wie geht Religionsunterricht heute?

„Religionsunterricht bedeutet für mich, die Schüler mit Themen in Kontakt zu bringen, mit denen sie sich in der Regel nicht auseinandersetzen“, sagt der Religionslehrer Tobias Klinke aus Bochum in der aktuellen BENE-Geschichte zum Thema Religionsunterricht im Bistum Essen.

Die aktuelle Ausgabe von BENE zeichnet mit Informationen, Interviews und Fotos ein Bild des Religionsunterrichts, wie er sich heute an unterschiedlichen Schulen darstellt. Ein Click auf den Untertitel (Wie geht Religionsunterricht heute?) führt zur entsprechenden Seite von BENE.

Gott in Differenz und Einheit

a)   „Wir glauben an den gleichen Gott, aber nicht an denselben.“

b)  „Wichtig ist: Wir glauben beide an Gott. Jeder auf sein Weise.“

Diese beiden Antworten beschlossen den inhaltlichen Teil des Religionspädagogischen Abends 2016 des Dezernates Schule und Hochschule.

Voran gingen zwei gleichermaßen anspruchsvolle und fachlich interessante Referate von Dr. Aaron Langenfeld und Prof. Dr. Muna Tatari zu christlichen und islamischen Annäherungsversuchen an eine rationale Gottesrede. Vor allem die jeweils an die andere Religion gestellten Anfragen zum Offenbarungsverständnis forderten zur Diskussion und zum Nach-Denken auf.

Einer der bedeutenden Aspekte in der theologischen Diskussion ist Trinitarische Gottesrede im Christentum, die Langenfeld vom Ausgangspunkt der Komparativen Theologie innertrinitarisch-interpersonal als Liebe des Vaters zum Sohn im Heiligen Geist dekodierte. Er verdeutlichte dies mit Beispielen aus dem menschlichen Leben (die Einheit der Familie durch das Zusammenleben verschiedener Familienmitglieder, das Zusammenspiel der Instrumente in einem Orchester), in denen gerade durch die Verschiedenheit eine Einheit erst gedacht werden kann.

Demgegenüber fragte Tatari an, wie ein Mensch eine persönliche Beziehung zu einem relationalen Beziehungsgeschehen aufbauen kann. Sie betonte den Standpunkt der Unbegrenztheit der Gotteserfahrung, die im Islam durch 99 Namen symbolhaft dargestellt wird und wies auf eine notwendige Balance zwischen Gott als dem ganz Anderen und Gott als dem Unmittelbaren hin.

Aufgrund solcher spannender und fordernder Anfragen und Bischof Dr. Overbecks vorangegangene Hinweise auf das Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft in seiner Predigt im Rahmen der Eucharistiefeier zu Beginn des Abends folgte eine lebhafte Diskussion auf dem Podium und mit dem Plenum. Am Ende stand dann die Frage, ob Christen und Muslime denn nun an einem Gott glauben oder nicht. Die Antworten von (a) Prof. Muna Tatari und (b) Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck finden Sie zu Beginn des Textes.

Beschlossen wurde der Abend mit weiteren Gesprächen in kleinen Runden bei einem Buffet und Getränken.

Vom Rand zur Mitte - Perspektiven eröffnen, Teilhabe ermöglichen
Kirche auf der Bildungsmesse didacta

Auch in diesem Jahr waren die katholischen (Erz)Bistümer und die evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen sowie die EKD wieder mit einem Stand der Kirchen auf der „didacta“ – Europas größter Bildungsmesse – in Köln vertreten. Das Veranstaltungsprogramm der Messe steht unter dem Thema „Vom Rand in die Mitte – Perspektiven eröffnen, Teilhabe ermöglichen, Hoffnung leben“.

Die Sonderschau der Kirchen verdeutlichte die Bedeutung christlicher Bildung und religiöser Haltungen für die Wertevermittlung in Gesellschaft und Schule. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Veränderungen drängt sich die Frage auf, wie Menschen, die am Rande stehen, neue Perspektiven eröffnet werden können. Ein besonderer Akzent liegt folglich auf den Herausforderungen der Flüchtlingsfrage. An den fünf Messetagen (16. – 20. Februar 2016) wurden 30 medial gestützte Veranstaltungen, unter anderem zu den Themen internationale Klassen, Bildungsgerechtigkeit, Inklusion, bildungsferne Kinder und Jugendliche, angeboten.

Bei der Podiumsdiskussion des Forums „didacta aktuell“ am Freitag, den 19. Februar, 12.00 Uhr bis 12.45 Uhr in Halle 6, Stand C 61, diskutierten Ministerin Sylvia Löhrmann (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen), Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn) und Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein über Grundfragen der Flüchtlingspolitik, die damit verbundenen gegenwärtigen Bildungsfragen sowie die Rolle der Kirchen.

Neben den bildungspolitischen Erörterungen und den vielfältigen Präsentationen stießen an dem durchgängig gut besuchten Stand die religionspädagogischen Materialien des Dezernates Schule und Hochschule auf großes Interesse. In zahlreichen Gesprächen wurden religionspädagogische Fragen erörtert, vorhandene Materialien erläutert und neue Ideen diskutiert.

Partnerschaft und Ehe zwischen Christen und Muslimen

Anregungen und Modelle für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe

Der Religionsunterricht hat in besonderer Weise die Möglichkeit, das in den Religionen zugrunde gelegte Geschlechterverhältnis zu reflektieren. In seinem Rahmen können die Sichtweisen des Verhältnisses von Mann und Frau in den Religionen verglichen und die Werte herausgestellt werden, die Partnerschaft und Ehe - kulturübergreifend - stärken und schützen.

Damit knüpft diese Arbeitshilfe wesentliche an die Lebenswelt der jugendlichen und erwachsenen Schülerinnen und Schüler an. Für ihre persönliche Gegenwart und Zukunft ist dieses Thema sehr bedeutsam, weil in unserer globalisierten Welt die Religion der Partnerin bzw. des Partners zunehmend einer Rolle spielt.

Die Arbeitshilfe ist im Sekretariat des Dezernates Schule und Hochschule (Frau Leske und Frau Kalayci) zum Selbstkostenpreis von 5,- € pro Stück (+Versandkosten) zu bestellen.

Telefon: 0201/2204-342
Fax: 0201/2204-619
E-mail: dezernat.schule.und.hochschule@bistum-essen.de

Arbeitshilfe "Als Mann und Frau erschuf er sie ..."

Anregungen für den Religionsunterricht in den Klassen 1 bis 6

Diese Schatzkarte verweist auf 13 wesentliche Festtage im Kirchenjahr der Katholischen Kirche. Entgegen dem Uhrzeigersinn bezeichnet sie Advent, Weihnachten, Heilige Drei Könige, Taufe Jesu, Aschermittwoch/ Fastenzeit, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Erntedank und Sankt Martin.

Die ansprechende Gestaltung der Karte und die Art eines Suchbildes sollen zu Rekonstruktion des Kirchenjahres motivieren. Dabei trennt die auf dem Bild befindliche Brücke die Feste und Zeiten, die auf Person und Wirken Jesu zurückgehen und deshalb dem Herrenjahr zugeordnet sind, vom Namensfest St. Martin, das dem Heiligenkalender angehört, und dem Erntedankfest, dessen Brauchtum bis in die vorchristlichen Religionen zurückgeht.

Die Arbeitshilfe besteht aus einem Set mit
- 30 Exemplaren der Schatzkarte in einem farbigen DIN A3-Druck (hier nur als Muster in sw). Diese sind zum Einheften zugeschnitten und gelocht und können als Klassensatz nachgekauft werden.
- einem Heft, das eine didaktische Zuordnung, Einordnungen in den kompetenzorientierten Lehrplan der Grundschule und methodisch aufbereitete Lernaufgaben für die Grundschule und die Orientierungsstufe beinhaltet.
- drei Materialblättern als Kopiervorlagen.

Die Schatzkarte kann auch zusätzlich als Wandkarte erworben werden.

Die Arbeitshilfe ist im Sekretariat des Dezernates Schule und Hochschule (Frau Leske  und Frau Kalayci) zum Selbstkostenpreis von 5,- € pro Stück (+Versandkosten) zu

Telefon: 0201/2204-342
Fax: 0201/2204-619
E-mail: dezernat.schule.und.hochschule@bistum-essen.de

Arbeitshilfe zur "Schatzkarte des Kirchenjahres"

Das Unterrichtsmaterial zur beliebten "Schatzkarte des Kirchenjahres", die in der Primar- und Orientierungsstufe inzwischen große Verbreitung erfahren hat, ist um zusätzliches Material erweitert worden. Aus den 13 Motiven der Schatzkarte und weiteren signifikanten Motiven zu kirchlichen Festen hat das Dezernat Schule und Hochschule ein Memory-Spiel zum Kirchenjahr herstellen lassen. Es besteht aus 2 x 20 Motiv-Karten sowie 20 Wort-Karten, auf denen jeweils die Bezeichnung eines Festes bzw. einer Festzeit aufgeführt ist. Auf einer leeren Karte kann ein weiteres, von der Klasse zusätzlich erarbeitetes Fest aufgemalt und aufgeschrieben werden.

Das Memory-Spiel kann sowohl vor der Erschließung der Schatzkarte (zur Motivation) als auch im Anschluss an die Erarbeitung der Schatzkarte (zur Anwendung des Gelernten) zur Einsatz kommen. Für die spielerische Anwendung des Gelernten kann ein Satz Motivkarten auch mit den Wortkarten kombiniert werden. Zudem können sowohl die Motiv- als auch die Wortkarten für die Lernaufgabe genutzt werden, die dargestellten Festtage und Festzeiten in ihrer chronologischen Reihenfolge anzuordnen. Zudem beinhaltet der Kartensatz drei leere Karten zur Ergänzung mit einem weiteren, regional bedeutsamen Fest, dem Namenstag des Schutzpatrons der Schule etc.

Das Memory-Spiel ist zum Preis von 7,- € zzgl. Versandkosten unter Mail:
dezernat.schule.und.hochschule@bistum-essen.de oder im Medienforum des Bistums Essen erhältlich. Der Preis für das Komplett-Set "Die Schatzkarte des Kirchenjahres" (mit Arbeitshilfe, 30 DIN-A3-Schatzkarten, Kopiervorlagen und Memroy-Spiel) beträgt 12,-€.

Memory zur Schatzkarte des Kirchenjahres

Memory zur Schatzkarte des Kirchenjahres

Memory zur Schatzkarte des Kirchenjahres

Memory zur Schatzkarte des Kirchenjahres

Anregungen und Projekte für den Religionsunterricht

Kunstwerke sind erfahrungshaltig und fördern die Empathie. Sie schulen den Symbolsinn und wecken den Möglichkeitssinn. Sie können Übergänge ins Transzendente bewirken, fixierte Glaubensvorstellungen erweitern und sensibilisieren für die Unbegreiflichkeit Gottes. Das macht die Arbeit an und mit Werken der Kunst so bedeutsam für den Religionsunterricht.

Diese Arbeitshilfe lädt ein, den Zusammenhang von Erfahrung, Glaube und Kunst in allen Schulformen und -stufen durch die Auseinandersetzung mit Plastiken, Gemälden und Fotos zu intensivieren. Die folgenden Unterrichtsanregungen ermöglichen dies auf dreierlei Weise, nämlich über
- die aktive Auseinandersetzung mit originaler Kunst an außerschulischen Lernorten,
- reflexive Prozesse im aktiv aneignenden Umgang mit bildender Kunst und
- den produktiv-gestalterischen Ausdruck des Glaubens und der eigenen Stellungnahme zum Glauben.

Leider ist die Arbeitshilfe in gedruckter Form bereits vergriffen. Sie kann allerdings als CD-ROM bestellt werden, die das umfangreiche Heft (64 Seiten) als pdf-Datei und nahezu alle in das Heft aufgenommenen Bilder als Einzeldatei zur nicht-kommerziellen Verwendung im Unterricht enthält.

Die Arbeitshilfe ist im Sekretariat des Dezernates Schule und Hochschule (Frau Leske und Frau Kalayci) zum bezuschussten Preis von 5,- € pro Stück (+Versandkosten) zu bestellen.

Telefon: 0201/2204-342
Fax: 0201/2204-619
E-mail: Telefon: 0201/2204-342
Fax: 0201/2204-619
E-Mail: dezernat.schule.und.hochschule@bistum-essen.de

Arbeitshilfe "Erfahrung - Glaube - Kunst"

Ansprechpartner

Referent — Stellvertretender Dezernent

Harald Gesing

Zwölfling 16
45127 Essen