Zukunft sichern

Per Mitte 2016 erscheint die für die Kirchensteuer maßgebende Beschäftigungssituation zwar weiterhin relativ stabil. Aufgrund der grundsätzlich sinkenden Katholikenzahl wird das Netto-Kirchensteueraufkommen aber voraussichtlich geringer ausfallen. Daneben wird das anhaltende Niedrigzinsumfeld erwartungsgemäß erhebliche Belastungen mit sich bringen. So ist insbesondere der Versorgungs-Fonds des Bistums weiterhin auf Zuschüsse angewiesen, um die Pensionsverpflichtungen zu gewährleisten und die Ausfinanzierung sicherzustellen. Alleine der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung steigt in 2017 um 5,4 Mio. Euro gegenüber der Planung für 2016. Daher sind in sämtlichen kirchlichen Handlungsfeldern Sparanstrengungen erforderlich.

Der vorliegende Haushaltsplan 2017 weist ein Volumen von 256 Mio. Euro und einen Jahresfehlbetrag von 9 Mio. Euro aus.

Während das ordentliche Ergebnis gerade noch ausgeglichen ist, ergibt sich durch die Berück-sichtigung von Aufwendungen, deren Eintritt noch nicht sicher, aber aufgrund von vorliegenden negativen Informationen nicht unwahrscheinlich ist, der skizzierte Fehlbetrag. Im Sinne einer umsichtigen Planung sind hier Entwicklungen eingeflossen, die hauptsächlich außerhalb des Bistums im engeren Sinne liegen, aber eine reputationsbedingte Haftung auslösen können.

Zum Ausgleich des Fehlbetrages kann auf zweckbestimmte Rücklagen zurückgegriffen werden.

Ansprechpartner

Leitung der Hauptabteilung

Dr. Daniel Beckmann (Dipl. Wirtsch.-Ing.)

Zwölfling 16
45127 Essen

Abteilung: Haushalt und Rechnungswesen

Dipl.-Betriebswirt lic.hw Joachim Strötges

Zwölfling 16
45127 Essen