„Ich stehe vor der Tür und klopfe an…“

Foto: Nicole Cronauge | Bistum Essen

Türen haben für mich etwas Faszinierendes. Wenn sie geöffnet sind, führen sie Menschen zusammen und verbinden. Geöffnete Türen vermitteln Hoffnung: Da ist jemand, der mich erwartet, für den ich wichtig bin; da ist jemand, der Zeit hat und mir Gastfreundschaft anbietet. Wenn sich Türen einladend für uns öffnen, sollten wir nicht davor stehen bleiben.

Wie gut, dass wir bei Gott jederzeit willkommen sind. Er bietet sich uns an als Gastgeber, als Freund, als jemand, der eine lebendige und persönliche Beziehung zu uns haben möchte. Er lädt uns ein, seine Liebe und Fürsorge zu erfahren.

Die Bibel vergleicht unser Herz mit einer offenen Tür. Ein offenes Herz für Gott bewahrt uns vor Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit. Jesus Christus ermutigt uns: mach deine Tür auf, öffne dein Herz. Ich möchte gerne in dein Leben eintreten, in deinen Alltag, in deinen Kummer, in deine Sorgen, in deine Freuden ­– als dein Helfer und Begleiter.

Kontakt zum Autor:

Bischöflicher Beauftragter für den ständigen Diakonat — und Diözesanbeauftragter für die Krankenhausseelsorge

Günter Gödde

Zwöllfing 16
45127 Essen