Ohne Kreuz keine Auferstehung

  • Ein kühles Wasser oder eine eiskalte Cola an einem heißen Tag nach langer Wegstrecke.

  • Obwohl sie sich nach einem erbitterten Streit über Jahre aus dem Weg gegangen sind, wird durch ein gutes Gespräch Versöhnung möglich und ein Neubeginn in der gemeinsamen Freundschaft.

  • Es bestand kaum noch Hoffnung auf einen neuen Arbeitsplatz, und auf einmal ergibt sich nach dem x-ten Bewerbungsgespräch ein neues Anstellungsverhältnis. Existenzängste sind verflogen.

  • Die gute Nachricht des Arztes nach erfolgter Untersuchung – der Krebs ist doch nicht bösartig.

  • Ein Mann begleitet seine krebskranke Frau im Sterben, hält ihre Hand und erfährt selbst durch seine sterbende Frau Trost und Hoffnung.

Fünf Beispiele für sehr unterschiedliche Auferstehungserfahrungen im Alltag.

Als Christ hoffe ich, dass auch am Ende des Lebens mit Grab oder Urne nicht alles aus ist. Als Christ glaube ich, dass aufgrund von Ostern, der Auferstehung Jesu, im Tod eine neue Perspektive aufgemacht wird, ein neues Leben bei Gott, nicht ohne die dunklen und schwierigen Erfahrungen, nicht an ihnen vorbei, sondern durch sie hindurch.

Ohne Kreuz keine Auferstehung, ohne Karfreitag kein Ostern!

Frohe und hoffnungsvolle Ostern mit vielen Alltagerlebnissen von Auferstehung wünscht

Michael Dörnemann

Kontakt zum Autor

Leitung des Dezernates

Domkapitular Msgr. Dr. Michael Dörnemann

Zwöfling 16
45127 Essen